@throgh Ideen stehen und fallen mit den Menschen. Ich hab diaspora* vor ein paar Wochen verlassen und mein Konto gelöscht, wenn auch aus anderen Gründen.
Ich vermisse es nicht. Im Gegenteil. ☺️
Hast du dir mal Mastodon angesehen? Ich benutze das statt GNU Social. Es ist vollständig kompatibel, unterstützt aber zusätzlich Dinge wie Content Warnings. Damit kannst du Beiträge hinter einer kurzen Beschreibung verstecken, mit einem Knopf zum Aufklappen des Beitrags. Das wird gern genutzt für heikle Beiträge, z.B. um andere nicht sonstwie zu triggern.
Außerdem gibt es Formate, wie DirektNachrichten, die nur die Person sieht, die sie lesen soll (PN-mäßig). Dadurch und durch aktive Moderation, Nettiquetten und anderes hat sich eine queere Community hier entwickelt. Das hat auf d* nie stattgefunden. ☹️ Ich finde es "hier" recht sympathisch. 🙂
@throgh Auf d* war so ein Code of Conduct mal im Gespräch, wurde aber leider im Laufe der Diskussionen - ich glaube, damals noch auf loom.io - auf ein nutzloses "Be excellent to each other. ❤️" in der Sidebar runtergebrochen. Dazu fehlende Moderatorinnen und eine völlig intranpsarente Meldefunktion.
Unterm Strich hat das überhaupt nichts gebracht. Arschlöcher posteten immer noch menschenverachtendenstes Gedankengut, ohne dass etwas passiert.
Seit Mastodon haben viele Server eigene solche Code of Conducts. Dadurch ist es nicht mehr egal, welchen Server mensch benutzt - etwas, was ich selbst mal als was Gutes empfand.