Ich muss mir überlegen, wie ich #Masterdom für mich nutzen möchte. Twitter ist mir (und ich habe das Gefühl auch dem Großteil meiner (Ex)Tweeps) zu viel, weil es eine Flut an Infos ist, die einfach zuviel sind. Zuviel weil man ständig (teilweise implizit, teils explizit, bäh) die Aufforderung erhält, an irgendeiner schlimmen Sache was zu ändern - aber es nicht kann. (Teils weil strukturelle Probleme, teils weil Spoons kaum fürs eigene Überleben reichen.
@schokopflaster Ich überlege mir, ob ich hier einfach auch vielen sehr aktivistisch tweetenden lieben Leuten nicht folgen/entfolgen werde. Und/oder zumindest Retweets von (fast) allen ausschalten.
Auf Twitter versuche ich seit mehr als einem halben Jahr selbst ein eher „safer“ Account zu sein, dem Bedürfnis und ja auch Gruppendruck, Event X unbedingt zu kommentieren oder wenigstens was zu RTen zu widerstehen, aber das ändert natürlich nix an dem, was ich in meiner Filter-TL sehe.
Was ich, glaube ich, (aber vielleicht kann ich das mal in Zukunft besser begreifen oder in Worte fassen) mir gerade eher von einem queeren, flauschige Space erhoffe oder brauche ist gemeinsame Gespräche und Aktionen um unserer selbst willen. More Selfcare, less Demos. (Auch wenn ich genau wie so viele gerade gerne gigantische Politaktionen von queeren Seite sehen würde.) Manchmal ist Selbsterhaltung schwer genug. Und wer weiß, was daraus sprießt.
@schokopflaster ja this! und danke für diese Einstellung <3